Was ich am Weihnachtsguetzli backen mag

Die Förmchen, die seit dem letzten Jahr in der untersten Schublade verstaut sind und in denen so viele Erinnerungen stecken.
Die Einkaufsliste, bei der man ausrechnet, wieviele gemahlene Mandeln es denn nun braucht und sich dabei erinnert, dass man genau das doch das letzte Jahr schon gemacht hat.
Die Musik, die man beim Backen hört und dabei laut mitsingt oder ein Tränchen verdrückt, oft auch im Wechsel.
Das erste Auswallen, wenn alles noch frisch und man voller Tatendrang ist.
Den Duft, der aus der Küche kommt.
Die Lust auf Essiggurken, die man spätestens nach dem zweiten Teig bekommt.
Den Ehrgeiz, es doch nicht bei den gängigen Sorten zu belassen, der spätestens nach den Zimtsternen aufkommt.
Die Muster, die sich auf dem Blech ergeben, wenn alles schön angeordnet ist.
Die grosse Frage, ob ein Blech reicht, wenn man alle ein bisschen näher zueinander schiebt, oder ob man das letzte Stück Teig nun essen soll.

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